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Herzlich Willkommen auf den neuen Seiten der Jungen Union Stamsried. logo_sta_klein.jpg

Der Ortsverband der Jungen Union Stamsried wurde am 17.05.1996 wiedergegründet. Den Ortsvorsitz übernahm damals Gerald Fritsch.

Derzeit hat die JU Stamsried offiziell 36 Mitglieder. Im Kreisverband sind wir somit einer der mitgliedsstärksten und aktivsten Ortsverbände.

Die Junge Union Stamsried hat in den vergangenen 11 Jahren ihr gesellschaftliches und politisches Profil aktiv und professionell ausgebaut. Unsere Mitglieder decken ein denkbar breites Spektrum an Interessen und Berufen ab.

Wir haben unser Webangebot im Jahre 2005 gründlich überarbeitet und präsentieren unseren Ortsverband in modernem Gewand. Tauchen Sie ein in die Funktionsvielfalt unserer Seiten!

Martin Käsbauer
Ortsvorsitzender

Stellv. Ortsvorsitzende:
Gerald Fritsch - Manuel Reil - Simon Werner

Klaus Kreitmeier weiter CSU-Ortsvorsitzender
Dienstag, 31. März 2009
Klaus Kreitmeier bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Stamsried. 19 der 27 anwesenden Wahlberechtigten stimmten bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Donnerstag im Landgasthof Pusl für den bisherigen Vorstand. Der Friedersrieder wurde nach dem Rücktritt des damaligen Ortsvorsitzenden bei der Nachwahl im November 2007 mit nur einer Stimme Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er wollte die CSU wieder in „ruhige Fahrwasser“ bringen. Das ihm das nicht ganz gelungen ist und auch der damalige Appell von Staatssekretär Markus Sackmann zur Einigkeit im Ortsverband anscheinend nicht richtig erhört wurde, zeigten die Meinungsäußerungen im Anschluss an die Vorstandswahl. Kritik wurde allerdings auch an der Landespolitik der eigenen Partei laut, so das man im Anschluss an die Neuwahlen noch länger diskutierte. Zunächst begrüßte Ortsvorstand Klaus Kreitmeier zur Jahresversammlung besonders Bürgermeister Herbert Bauer, den stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden Günter Loibl und die anwesenden Markträte. In seinem Tätigkeitsbericht erinnerte er an die ersten Monate seiner Amtszeit welche stark geprägt von der Aufstellung der Kandidatenliste für die Kommunalwahl im Frühjahr 2008 geprägt waren. Höhepunkte waren die Besuche der Mandatsträger Staatssekretär Markus Sackmann, MdB Klaus Hofbauer und von Landrat Theo Zellner in Stamsried. Der CSU-Ortsverband beteiligte sich zudem an zahlreichen Veranstaltungen im Ort wie den Marktmeisterschaften im Eisstock und Luftgewehrschießen und dem Jubiläum der Turnabteilung. Gemeinsam mit der Jungen Union und mit tatkräftiger Unterstützung von Paul Pongratz wurde für die Kommunalwahl plakatiert. Zudem war der CSU-Ortsvorsitzende überörtlich aktiv. Er besuchte zahlreiche Versammlungen anderer Ortsverbände, sowie die Wahl der Delegierten für die Europawahl, und die Kandidatenaufstellung zur Bundestagswahl. Kreitmeier war dabei als Karl Holmeier zum Direktkandidat für die Bundestagswahl nominiert wurde und beteiligte sich an einem Workshop in Roding zum Thema Neuaufstellung der CSU. Zudem nahm er an den Vorstandschaftssitzungen der JU teil.

Derzeit gehören 54 Mitglieder dem CSU Ortsverband an. Seit der letzten Jahresversammlung verzeichnete man sieben Austritte und einen Neuzugang.

Kassier Josef Kellner gab einen detaillierten Kassenbericht ab. Kassenprüfer Willi Spießl bescheinigte ihm einwandfreie Kassenführung.

Mit großer Freude wurde anschließend vier langjährige Mitglieder für ihre Treue zur CSU geehrt. „Ein Partei lebt von diesem Vorbilder. Diese Ehrungen sind ein Gewinn für die Versammlung heute.“ betonte stellvertretender Kreisvorsitzender Günter Loibl. Gemeinsam mit Thomas Fischer und Angelika Braun führte Günter Loibl als Wahleiter zügig die Neuwahlen des Stamsrieder CSU-Ortsverbandes durch. Unzufrieden zeigte er sich mit der Landespolitik der CSU und kritisierte insbesondere „Gier und Größenwahnsinn in der Gesellschaft.“ Demokratie ist sehr schwer geworden, meinte er auch im Hinblick auf einige schwer vermittelbare Urteile in der Justiz. Seiner Meinung nach darf nicht der Zeitgeist den Ton angeben, die CSU sollte sich besser wieder auf ihre alten Stärken und vor allem auf eine klare Linie besinnen. Große Hoffnungen setzt der stellvertretende Kreisvorsitzende auf den gesunden Menschenverstand der Bürgerinnen und Bürger.

CSU-Bürgermeister Herbert Bauer dankte in seinem Grußwort zunächst allen Mandatsträgern, insbesondere Staatssekretär Markus Sackmann für ihre fortwährende Unterstützung. Kritik übte er an der geplanten Verlagerung des ALE von Regensburg nach Tirschenreuth und am Politikstil in der CSU, da von der versprochenen Neuausrichtung bisher wenig zu spüren ist. Kurz ging er auf aktuelle Stamsrieder Themen ein. Er sprach die schwierige Schulsituation an, sowie den Ausbau der Abwasseranlage. Baubeginn wird je nach Witterung demnächst in Thanried sein. Die Fertigstellung ist im Jahr 2010 geplant. Bürgermeister Bauer berichtete, das die Abwasseranlage Aufnahme in das Förderprogramm 2009 gefunden hat, womit eine Förderung von insgesamt 1,9 Mio. € (ca. 70%) verbunden ist. Ausschreibung für die Dorferneuerung Hiltenbach wird Anfang Mai erfolgen, Baubeginn ist im Juni geplant. Die Kosten werden ca. 600.000 € betragen. Mit 50% Förderung ist zu rechnen. Zum Thema Dorferneuerung Stamsried zitierte er von der ALE Abteilungsleiter Perzl: „ Mit der Umgestaltung des Marktplatzes ist nicht vor 2012/2013 zu rechnen. Das Amt für Ländliche Entwicklung wird 2010 mit der Planung beginnen, aber wie sich trotz des neuen Konjunkturprogramms die Finanzkrise auf unseren Haushalt auswirkt, kann derzeit nicht abgeschätzt werden. Wir sind stark bestrebt den Marktplatz so schnell wie möglich zu realisieren.“ so Perzl. Im Rahmen des Konjunkturpaketes II stellt der Markt Stamsried Antrag auf Förderung für eine energetische Sanierung für das Rathaus, Musikhaus und das Sportheim. Zudem hat sich der Marktrat hat sich ausführlich mit dem Feuerwehrwesen im Markt Stamsried beschäftigt, es wurde eine Richtlinie für künftige Investitionen erarbeitet. Die Übergangswohnheime in der Neunburger Straße sind seit 1. Januar 2009 im Besitz des Marktes. Nachnutzer werden intensiv gesucht. Derzeit erstellt das Landratsamt ein Wertgutachten.

Positiv bewertete Bauer die interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pösing. Vorausschauen erwähnte Bauer die geplante Ausweisung eines - Baugebietes und die Oberbauverstärkung der- Staatsstraße 2040. Zur Europawahl findet am 3. Juni eine gemeinsame Wahlveranstaltung in Pösing mit MdEP Albert Deß statt. In der anschließenden Aussprache wurde zunächst Kritik an der Landespolitik laut, aber auch die eigenen CSU-Markträte wurden kritisiert. „ Mein Vertrauen ist richtig erschüttert.“ zeigte sich Unternehmer Ernst Vögel sichtbar empört über langen Wege der Justiz in Bezug auf die Wahlfälschung ( „eines der schlimmsten Verbrechen an der Demokratie“) in Roding. Dr. Johann Wutz meinte :„Die Leute wissen nicht mehr wofür die CSU heute steht.“ Er kritisierte das sprichwörtliche „rein aus der Kartoffel, raus aus der Kartoffel“ in Bezug auf das Nichtrauchergesetz und den Gesundheitsfond. Unter Beifall der Anwesenden forderte er eine Rückbesinnung auf die Grundwerte der CSU. Kreisvorsitzender Loibl bestätigte das diese Einstellung die Meinung vieler trifft. „Mit Parolen kann man heute nichts anfangen, man muß diese auch leben.“, so Loibl in Bezug auf den CSU Slogan „näher am Menschen.“ Bei aller Kritik an der Landespolitik schlug Heinz Pusl eine Lanze für die direkten Mandatsträger. „Staatsekretär Markus Sackmann hat für Stamsried das Optimale geleistet.“ lobte er und fand auch breite Zustimmung.

Nach fast einem Jahr Amtszeit fanden einige CSU-Mitglieder den neuen Marktrat als zu diskussions- und wenig entscheidungsfreudig. CSU-Marktrat Hartmut Graßl kritisierte zwei Markträte die sich mit den Freien Wählern zum Informationsaustausch vor Marktratssitzungen treffen. Als sich herausstellte, das von CSU-Seite mit den Markträten keine entsprechenden Treffen stattfinden rief dies bei vielen Mitgliedern Unverständnis hervor. Insgesamt zeigte die sachlich geführte Diskussion das im Stamsrieder CSU-Ortsverband noch viel mehr miteinander gesprochen werden muss und Offenheit der richtige Weg zur allseits gewünschten Einigkeit ist.

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Ehrungen: 55 Jahre Mitgliedschaft in der CSU Johann Pusl, 40 Jahre Dr. Johann Wutz, 25 Jahre Carola Multerer und Josef Kellner.

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Neuwahlen: Vorsitzender wurde Klaus Kreitmeier. Stellvertreter sind Bürgermeister Herbert Bauer, Markus Schwarz und Gerald Fritsch. Neben der Schatzmeisterin Angelika Braun gehören Schriftführer Hartmut Graßl und die Beisitzer Thomas Fischer, Simon Werner, Anton Eberl jun., Uwe Kretschmer und Dominik Werner zur Vorstandschaft. Die Kasse prüfen Johann Hamperl und Willi Spießl. Als Delegierte zur Kreisvertreterversammlung wurden Angelika Braun, Bürgermeister Herbert Bauer, Klaus Kreitmeier und Carola Multerer bestimmt. Ersatzdelegierte sind Thomas Fischer, Gerald Fritsch, Simon Werner und Dr. Johann Wutz.

 

 
 
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Persönliche Einschätzungen und Meinungen werden als solche gekennzeichnet.